Wortwechsel in violett: von Herzen und mit Mut etwas tun

Gepostet von am 8 Sep 2017

Wortwechsel in violett: von Herzen und mit Mut etwas tun

 

 

Die Welt braucht uns

Wortwechsler bewegen Menschen

 

 

 

Wie bringt man Menschen zusammen, die glauben, dass jeder von uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann? Die selbst etwas zu einer besseren Welt beitragen und andere inspirieren – und sich inspirieren lassen wollen?

 

Man lädt sie zu einer Talkshow ein, die anders ist als alle anderen! Mit Gästen, die wahre Geschichten erzählen, statt Folien zu präsentieren. Und die zeigen, dass „Weltverbessern“ auch im Kleinen funktioniert. Anders als im Fernsehen soll die Gesprächsatmosphäre positiv sein, man lässt andere ausreden, beharrt nicht auf seinem Standpunkt und trägt dazu bei, dass am Ende etwas Positives für alle Anwesenden herauskommt.

 

Beim Friseur duftet es nach Vanille

 

Das noch junge Café Herzwerk fällt aus dem Rahmen: es hat nämlich einen angeschlossenen Friseursalon. Besser gesagt: Zum Friseur kam ein Café dazu, und so kann man, während man eine neue Frisur bekommt, den Duft von Vanille aus der Küche riechen und sich nach der frischen Haarfarbe ein gesundes Mahl gönnen. Und wer nicht genug bekommt, nimmt an einer der vielen bunten Veranstaltungen teil, die regelmäßig stattfinden.

 

Auf Renate Döring trafen unsere Gäste zuerst, als sie durch den Friseursalon eintraten. Sie setzte den Ton für einen gelungenen Abend – als Direktorin des ersten und letzten Eindrucks.

 

Und es ging los

 

Wortwechsel in violett EdithModeratorin Edith Roebers von Service Experts, die wieder einmal eine Location gefunden hat, die hundertprozentig zum Konzept und zu den Menschen passt, eröffnete den Abend und erzählte noch einmal davon, wie der Wortwechsel in violett entstand. Vor 364 Tagen, am 6. September 2017, waren Edith und ich beim Co-Worken in Kramsach in Tirol, und als Ergebnis dieses bereichernden Tages, kam am Abend die Idee zu einer besonderen Talkshow zu mir. Die Zeit war reif und wir machten es!

 

Christina Syndikus, die diesmalige Saalmeisterin hatte die Zeit fest im Griff (in Form eines Tablets) und die Wortwechsler konnten sicher sein, dass sie im Rahmen blieben. Kora Milter hielt dieses Mal die Erinnerungen per Kamera fest und erzählte, wie ideal der Wortwechsel für sie ist, um Erfahrungen im fotografischen Bereich zu sammeln.

 

Den Kuchen für alle größer machen

 

Wortwechsel in violett: Marion und Mira

Mira Champion und Marion Ipoliy, die Gastgeberinnen im Café Herzwerk bestätigten uns, dass „entweder oder“ keine Option ist, „sowohl als auch“ hingegen schon. Man kann beides haben: Familie und Selbständigkeit, Australien und Europa, Café und Friseur.

Und sie zeigten uns auf, wie wichtig und richtig es ist, Entscheidungen zu treffen und JA zu sagen. Die Option, das Café an den Salon anzuschließen, tat sich recht plötzlich auf – und sie haben zugegriffen, obwohl von der Bank noch keine Zusage da war. Dieser erste mutige Schritt öffnete nicht nur eine ganze Wand, sondern viele Türen zu Helfern, die den Traum möglich machten: Einrichtung, Website und Logo – all das und noch mehr entstand mit einem besonderen Team aus Familie und Freunden. Es geht also! Ihre Männer haben übrigens auch einen Platz im Herzwerk – und Aufgaben.

 

Die Welt von der Basis verändern – ohne Angst

 

Wortwechsel in violett BerndBernd Bötel von fairnetz.org beeindruckte alle als er erzählte, dass er als Kind unter dem Einfluss seines Vaters und dessen Nazi-Ideologie stand. Er fand kein Verständnis bei anderen Erwachsenen und hatte buchstäblich Angst vor Menschen. Viele Jahre brauchte es, bis er erkannte, was diese Erfahrung ihm mitgegeben hat. Sie führte dazu, dass er mit einigen Mitstreitern eine Initiative gründete, die für Furore sorgen kann, weil sie gesellschaftliche Strukturen zusammen mit denen, die es betrifft, besser gestalten will. Das kann zum Beispiel das Bildungssystem sein. Die Initiative, die auf der gewaltfreien Kommunikation basiert, nimmt aktuell an einer Ausschreibung eines schwedischen Milliardärs teilnimmt, die sich am 30. September entscheidet. Wir werden berichten, wenn sich etwas tut und drücken die Daumen. Eines ist sicher: die Welt wird eine andere sein, und wir können daran mitwirken. Bernd macht das übrigens als Hobby, sein Beruf ist Gitarrenlehrer.

 

Wie der Wortwechsel bewegt

 

Auch dieses Mal hörten wir wieder tolle Geschichten darüber, was der Wortwechsel in violett ausgelöst hat. Von zukünftigen Fernsehrollen war ebenso die Rede wie von neuen Herzensprojekten und dem Vorhaben, im Ruhestand nochmals etwas beizutragen zu einer besseren Welt. Geschäftskontakte, Kooperationen und Freundschaften – all das hat der Wortwechsel hervorgebracht. Und bestimmt kommt da noch mehr.

 

Ganz besonders dankten wir dieses mal Anja Martina Bürk-Deharde, die mit 5 Besuchen zu unseren treuesten Gästen zählt. Anja Martina hatten wir es zu verdanken, dass wir im Café Herzwerk waren, denn sie hat den Kontakt hergestellt – als langjährige Kundin im Friseursalon. Anja Martina war selbst schon als Wortwechslerin aktiv und erzählte ihre Geschichte, und sie übernahm schon einmal die Rolle der Direktorin des ersten und letzten Eindrucks. Auf die Frage, was sie am Wortwechsel so gerne mag, antwortete sie uns:

 

  • Euren Charme und wundervolle wertschätzende Art, wie ihr mit Menschen umgeht und durch den Abend führt.
  • Die tollen inspirierenden Gespräche und Kontakte, die ich mache.
  • Die vorgestellten Themen, die mir Mut machen, dass es außer mir viele Menschen gibt, die über den Tellerrand schauen, bewusst leben und mit ihren Ideen und Projekten die Welt bereichern und damit auch verbessern.

 

Anja bekam unseren Pokal: einen Kaffeebecher zum Mitnehmen, mit dem sie jedes Mal, wenn sie ihn benutzt, die Welt verbessert: er ist aus dem tollen Material Bambus ohne Giftstoffe hergestellt und zeigt: die Weltkarte.

 

Wortwechsel in violett Anja Martina

Die Jubilarin Anja Martina in der Mitte

 

Dem Leben Beine machen

 

Wortwechsel in violett Isabella MariaWas es heißt, immer wieder einen Scherbenhaufen aufzukehren, davon kann Isabella Maria Weiss viele Geschichten erzählen. Wir erfuhren, dass sie ihre erfolgreiche Karriere als Haute Couture Schneiderin nach 16 Jahren an den Nagel hängte, um endlich das Leben zu leben, das ihres ist. Doch das war schwerer als gedacht. Immer wieder fing sie neu an, und immer wieder kam es anders. Doch jetzt hat Isabella Maria ihren Weg gefunden – und geht ihn stückweise gerne mit anderen. Das kann man wörtlich nehmen, denn sie begleitet Menschen gehend dabei, ihre Themen aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen – und sie anzugehen. Isabella Maria Weiss bewegt! Übrigens geht sie zu jeder Jahreszeit in Barfußschuhen, die den Füßen den besten Platz bieten. Wir dürfen hoffen, dass es bald schicke Barfußschuhe gibt – designt von Isabella Maria Weiss.

 

Herzklopfen heißt: du bist am Leben

 

Wortwechsel in violett GabyFür mich ist der Wortwechsel in violett eine Art Labor, in dem ich mich selbst erforschen kann. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, dieses Mal Dinge zu erzählen, die nur wenige Menschen wussten – bis jetzt. Wie dramatisch mein Leben begann, wie mein Herz sich an verschiedenen Stellen ziemlich heftig meldete und wie das alles zusammenhängt, wenn man es rückblickend betrachtet, das kam in meiner Geschichte vor. Außerdem wird klar, warum ich das tue, was ich tue, und was meine Aufgabe ist. Meine Erkenntnis: Wenn wir unser Herz, auch im Geschäftsleben, angeschaltet lassen, treffen wir immer die richtige Entscheidung. Tun wir es!

Die ganze Geschichte, die 1975 begann, kann man hier nachlesen – es gibt sogar ein ganz „altes“ Foto von mir. Und es wird klar, was mein Ansinnen im Klub der Kommplizen ist.

 

Und das sagten die Gäste:

 

„Immer wenn ich beim Wortwechsel bin, komme ich spürbar zur Ruhe erlebe einen entspannten und bereichernden Abend mit positiven Menschen.“

„Ich werde inspiriert von den Leuten, die beim Wortwechsel sind und bin sicher, dass mir durch den Einfluss der Weltverbesserer eine Aufgabe zufällt, mit der ich zu einer besseren Welt beitragen kann.“

„Dass wir jedes Mal neue Locations samt besonderen Gastgebern kennen lernen, macht den Wortwechsel in violett so besonders.“

 

Das war das Team:

 

Wortwechsel in violett bewegt das Team

Das Team: Isabella Maria, Kora, Renate, Marion, Bernd, Mira, Christina, Gaby, Edith

 

Alle Fotos: Kora Milter, instagram.com/km.design

 

Wer einmal zum Team gehören will, kann gerne eine von drei Aufgaben übernehmen:

 

Direktor/in für den ersten und letzten Eindruck: Du begrüßt unsere Gäste, informierst sie über den Abend und rundest ihn ab mit einem herzlichen auf Wiedersehen.

Saalmeister/in: Du sorgst für einen reibungslosen Ablauf des Abends und unterstützt die Wortwechsler mit der Zeitanzeige (per Tablet).

Erinnerungs-Bewahrer/in: Du fängst mit deiner Kamera Geschichten und Gesichter ein und stellst uns die Fotos zur Verfügung.

Schau hier, wie du dabei sein kannst.

 

Wortwechsler gesucht!

 

Wenn du uns deine Geschichte erzählen willst, die zeigt, wie du die Welt besser machst, dann schau hier. Du kannst auch jemand anderen als WortwechslerIn nominiern.

 

Beim nächsten Mal dabei sein

 

Am 24. Oktober 2017 gibt es die nächste Gelegenheit, andere Weltverbesserer beim Wortwechsel in violett in München zu treffen. Wo genau wir uns treffen, steht bald fest und wird auf Meetup verkündet.  Du kannst dir hier deinen Platz sichern. Tu das so schnell wie möglich und denk dran, dass die Ticketbox um 12 Uhr mittags am Tag der Veranstaltung schließt bzw. früher, wenn alle Plätze reserviert sind. Auf Meetup kannst du übrigens alles mitbekommen, was sich bis dahin tut.

 

Alle Weltverbesserer und wir Gastgeberinnen, Edith und Gaby, freuen uns jetzt schon auf dich!

 

PS: Auf Meetup gibt es ganz tolle Fotos vom letzten Wortwechsel in violett. Du kannst gerne welche herunterladen. Wenn du sie öffentlich verwendest, vermerke bitte immer die Fotografin: Kora Milter samt Link: instagram.com/km.design

 

 

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