Friede – Freude – Wortwechsel in violett

Gepostet von am 27 Jul 2017

Friede – Freude – Wortwechsel in violett

 

 

So einfach geht’s:

Sich treffen und die Welt verbessern

 

 

 

Wie bringt man Menschen zusammen, die glauben, dass jeder von uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann? Die selbst etwas zu einer besseren Welt beitragen und andere inspirieren – und sich inspirieren lassen wollen?

 

Man lädt sie zu einer Talkshow ein, die anders ist als alle anderen! Mit Gästen, die wahre Geschichten erzählen, statt Folien zu präsentieren. Und die zeigen, dass „Weltverbessern“ auch im Kleinen funktioniert. Anders als im Fernsehen soll die Gesprächsatmosphäre positiv sein, man lässt andere ausreden, beharrt nicht auf seinem Standpunkt und trägt dazu bei, dass am Ende etwas Positives für alle Anwesenden herauskommt.

 

Eine Wirkung hinterlassen – das geht am besten im Impact Hub Munich

 

Der Impact Hub Munich ist Teil eines internationalen Netzwerks von Hubs und aus der Münchner Co-Working-Szene nicht mehr wegzudenken. Die Mitglieder des Hubs arbeiten vor Ort und häufig auch gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und profitieren von einem kombinierten Netzwerk aller, zum Beispiel bei der Kreation von Inhalten und dem Auftritt in sozialen Medien. Alles Dinge, die kleine Unternehmen nur schwer alleine stemmen können. Was immer gilt: alles, was im Impact Hub geschieht, soll einen „Impact“ also eine Wirkung hinterlassen.

 

Die diesmalige Direktorin des ersten und letzten Eindrucks Michaela Thomson war die Erste, auf die unsere mehr als 30 Gäste trafen. Neben einem herzlichen Willkommen bekamen alle, die noch keinen hatten, ihren persönlichen Weltverbesserer-Button.

 

Die Show begann

 

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass ich als Moderatorin in meinem Element bin – dabei ist man ja auch eine Kommplizin für alle und deshalb liegt mir die Rolle wohl so. Ein wertschätzendes Publikum, das auch heute wieder da war, gibt einem Sicherheit und Freude.

Renate Döring war unsere Saalmeisterin und sorgte für einen reibungslosen Ablauf nach Zeitplan. Die Erinnerungen hielt Andrea Mühleck mit ihrer Kamera fest und wurde so zum Visual Storyteller. Für Frische und Duft sorgten dieses Mal übrigens feuchte Tücher, die alle Weltverbesserer von Lavenda Schaff überreicht bekamen.

 

Vom Idealismus zur Unternehmung

 

Joscha Lautner, einer der Mitgründer des Impact Hub Munich nahm uns mit auf eine Reise nach Indien, die ihn als jungen Menschen sehr geprägt hat. Schnell wurde ihm klar, dass er die Welt nicht retten konnte, aber er konnte zum Weltfrieden beitragen und das macht die Welt ganz sicher besser. Er traf auf andere Menschen, die so tickten wir er und gemeinsam gründeten sie vor einigen Jahren den Impact Hub Munich. Sie waren und sind davon überzeugt, dass die Umgebung die Entwicklung einer jeden Unternehmung entscheidend beeinflusst. Ganz bewusst haben sie die Form einer GmbH gewählt, um zu zeigen, dass man erfolgreich Wirtschaften kann auch ohne krasses Profitdenken.

Deswegen schafften sie  einen Rahmen, in dem Unternehmungen wirkungsorientiert wirtschaften können und richten auch ihre Unternehmung konsequent gemeinwohlorientiert aus.

 

Beziehung statt Erziehung

 

Julia Stoch von Lebensraum Familie lernt im Zusammenleben mit ihren beiden Kindern sehr viel, das sie ihren Kunden weitergibt. Statt Kindern vorzugeben, wie sie sein sollen, ist sie dafür, sie so zu nehmen, wie sie sind. Sie vergleicht Menschen mit einer Blume, bei der von Anfang an im Samen festgelegt ist, wie sie aussehen und sein wird. Das gilt auch für Menschen, und im Umgang mit Kindern heißt das, man zerrt nicht an ihnen, sondern lässt sie sich entwickeln. Wenn Kindern diese Freiheit gegeben wird, wirkt sich das direkt auf den Weltfrieden aus, ist Julia sicher.

Neben einer Blume hatte Julia einen Spiegel und eine Geige dabei. Sie nahm für uns nach rund 25 Jahren wieder eine Geige in die Hand und spielte „Amazing Grace“. Das unperfekte Spiel machte den Auftritt so bemerkenswert.

 

Die Wirkung des Wortwechsels in violett

 

Die Gelegenheit war günstig, in die Runde zu fragen, was seit dem ersten Wortwechsel in violett im November 2016 so passiert ist. Wir erfuhren zum Beispiel von neuen geschäftlichen Kontakten, gegenseitigen Besuchen, Fotosessions, Massagen, Nominierungen und Empfehlungen. Das klingt nach Wirkung, und diese wird sicherlich noch verstärkt.

 

Besonderen Dank erhielt dieses Mal Helga Lüdecke, die mit 5 Besuchen ein kleines Jubiläum feierte. Nicht nur kommt Helga selbst gerne zum Wortwechsel in violett, sie hat auch viele andere Weltverbesserer animiert, zu kommen – und zu bleiben. Aus ihnen wurden treue Besucher, Teammitglieder und Wortwechsler. Warum sie so gerne kommt, wollten wir wissen. „Weil es so schee ist“, war Helgas Antwort. Sie erhielt einen Kaffeebecher zum Mitnehmen, mit dem sie jedes Mal, wenn sie ihn benutzt, die Welt verbessert: er ist aus dem tollen Material Bambus ohne Giftstoffe hergestellt und zeigt: die Weltkarte.

 

Die Jubilarin in der Mitte

 

Alles ist möglich

 

Menschen in Ruanda dabei zu helfen, die Qualen des Genozids zu überwinden, das war der Ausgangspunkt für Christina Syndikus‘ Mission. Als Mitglied eines internationalen Teams flog sie vor 8 Jahren in das afrikanische Land und trug aktiv dazu bei, dass die Menschen mit Hilfe von The Work Of Byron Katie innerhalb kürzester Zeit ihre Traumata verarbeiteten und ihren Lebensmut widerfanden. Die Heilungen waren teilweise so tief, dass sie ihren Peinigern vergeben konnten. Ein ganz deutliches Zeichen von Frieden.

Christina, die viele Jahre als Programmiererin gearbeitet hatte, folgte bald dem, was ihr immer mehr Menschen sagten: ihre Aufgabe als Heilerin anzunehmen. Heute arbeitet sie als Heilpraktikerin und ist spezialisiert auf Energiearbeit. Sie erlebt in ihrer Praxis immer wieder Verbesserungen oder Heilung – auch in so genannten hoffnungslosen Fällen.

 

Wie du Wertschätzung bekommst

 

Edith Roebers, die Frau hinter Service Experts musste sich als Unternehmerin von ihren Mitarbeitern auch Kritik anhören. Es gab einen Moment, der dabei alles veränderte. „Wir hören dich immer nur meckern“, sagte eine Mitarbeiterin zu ihr und sprach etwas aus, das Edith ganz und gar nicht bewusst war. Sie setzte sich mit dem Thema auseinander und beschloss, ab sofort nicht mehr zu meckern. Das ging nach einer Woche so gut, dass sie im zweiten Schritt beschloss, ihren Mitarbeitern nur noch positives Feedback und Wertschätzung zu geben.

Die Wirkung, die jetzt einsetzte, war so stark, dass sich die Stimmung im Team deutlich verbesserte – und auch Ediths Leben. „Jeder Mensch macht viel mehr richtig als falsch“, betonte Edith. Davon konnten wir uns überzeugen, indem wir uns gegenseitig Anerkennung gaben. Das gelang selbst dann, wenn man sich heute zum ersten Mal getroffen hatte.

 

Das war das Team:

 

Friede - Freude - Wortwechsel in violett

Das Team (v.l.): Christina, Gaby, Renate, Joscha, Edith, Andrea, Julia, Michaela.

 

Alle Fotos: andreamuehleck.com

 

Wer einmal zum Team gehören will, kann gerne eine von drei Aufgaben übernehmen:

 

Direktor/in für den ersten und letzten Eindruck: Du begrüßt unsere Gäste, informierst sie über den Abend und rundest ihn ab mit einem herzlichen auf Wiedersehen.
Saalmeister/in: Du sorgst für einen reibungslosen Ablauf des Abends und unterstützt die Wortwechsler mit der Zeitanzeige (per Tablet).
Erinnerungs-Bewahrer/in: Du fängst mit deiner Kamera Geschichten und Gesichter ein und stellst uns die Fotos zur Verfügung.

 

Für alle Aufgaben gilt:

• Sei bitte um 17:30 Uhr da, damit wir in Ruhe alles mit dir besprechen können. Und reserviere dir Zeit bis 22 Uhr.
• Du lernst alle Beteiligten kennen und kriegst eine Menge Energie von allen ab.
• Du wirst als Teammitglied allen Anwesenden vorgestellt und wir linken gerne auf deine Seite.
• Du machst die Welt dadurch ein bisschen besser.
• Applaus ist dir sicher!
• Natürlich brauchst du in diesem Fall kein Ticket bestellen!

Es gilt: wer sich nach unserem Aufruf zuerst meldet, kommt zuerst dran. Alle Jobs können von Männern wie Frauen bestens gemacht werden. Und wir freuen uns über Abwechslung.

Einfach e-mailen an

wortwechsel-in-violett@gmx.de

Wortwechsler gesucht!

 

Kannst du eine Geschichte erzählen, die andere inspiriert? Dann melde dich selbst als Wortwechsler/in für einen der nächsten Wortwechsel. Oder nominiere eine Person, die du kennst. Natürlich könnt ihr euch auch gegenseitig nominieren, wenn sich das besser anfühlt. Am besten eine E-Mail mit ein paar Worten zum Thema schicken an:

wortwechsel-in-violett@gmx.de

Wir antworten dir so schnell wie möglich.

 

Beim nächsten Mal dabei sein

 

Am 05. September 2017 gibt es die nächste Gelegenheit, andere Weltverbesserer beim Wortwechsel in violett in München zu treffen. Wir treffen uns im Herzwerk, einem Platz, den es so nur einmal in München gibt. Du kannst dir hier deinen Platz sichern. Tu das so schnell wie möglich und denk dran, dass die Ticketbox um 12 Uhr mittags am Tag der Veranstaltung schließt bzw. früher, wenn alle Plätze reserviert sind. Auf Meetup kannst du übrigens alles mitbekommen, was sich bis dahin tut.

 

Alle Weltverbesserer und wir Gastgeberinnen, Edith und Gaby, freuen uns jetzt schon auf dich!

 

PS: Auf Meetup gibt es ganz tolle Fotos vom letzten Wortwechsel in violett. Du kannst gerne welche herunterladen. Wenn du sie öffentlich verwendest, vermerke bitte immer die Fotografin samt Link: Andrea Mühleck andreamuehleck.com

 

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2 Kommentare

  1. Es war eine rundum gelungene, sehr ansprechende Veranstaltung mit offenen, positiven Menschen – ein tolles Format habt Ihr da entwickelt!!! Vielen herzlichen Dank, ich bin schon sehr gespannt aufs nächste Mal…

    • Vielen Dank, liebe Claudia für dein Dasein, und für deine schönen Worte. Uns gefällt es auch jedes Mal, weil die Menschen, die kommen, uns so viel zurück geben.

      Bis zum nächsten Mal grüßt dich deine Kommplizin Gaby Feile

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