Die einzigartige Susanne „Sou“ Wosnitzka

Gepostet von am 30 Jan 2014

Die einzigartige Susanne „Sou“ Wosnitzka

„Einzigartig zu sein ist leicht. Sei einfach du selbst.“

Ganz nach diesem (meinem) Motto, treffen sich hier einzigartige Menschen und geben Antworten auf zehn Fragen.

Das ist gute Unterhaltung, tolle Inspiration und pure Lebensfreude!

Darf ich vorstellen: Die einzigartige Susanne „Sou“ Wosnitzka 

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Name: Susanne „Sou“ Wosnitzka

Tätigkeitsbeschreibung(en): Musikarchäologin (offiziell: Musikwissenschaftlerin), Wieder-glänzend-Macherin

Internetseite: www.susanne-wosnitzka.de

Lebensmotto: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ (Immanuel Kant); „Lieber glorreich scheitern, als schäbig siegen“ (Vita Sackville-West)

1. Beschreiben Sie drei Talente, die Sie absolut einzigartig machen!

„Guter Riecher“ für das Besondere/Unsichtbare – in höchstem Maße geduldig und ausdauernd bei Pfriemelarbeiten – lebende Zeitmaschine

2. Wie setzen Sie Ihre Talente ein, um die Welt ein bisschen besser zu machen?

Verstorbene Frauen ins Licht zurückholen, die das selbst nicht mehr tun können: nahezu vergessene Komponistinnen ausfindig machen, ihr Leben und Werk aufbereiten und für die heute lebenden Menschen wieder sicht- und hörbar machen. Dadurch trage ich dazu bei, dass Werke von Frauen bekannter werden und hoffentlich in der Zukunft auf Bühnen und in den Medien präsenter sind und gleichberechtigt mit der Musik von Männern gespielt werden.

3. Wie messen Sie Ihren Erfolg?

An den glänzenden Augen und roten Bäckchen, mit denen die Leute begeistert nach Hause gehen, nachdem sie in meinen Vorträgen waren und die Musik und Worte dieser Frauen gehört haben. Und wenn mein Publikum noch Jahre später Details daraus weiß, weil es sie so fasziniert hat. Dadurch tragen auch sie dazu bei, dass längst Vergessene in Erinnerung bleiben.

4. Welches Kompliment hören Sie am häufigsten von anderen Menschen?

„Ihr Vortrag ging mir nicht nur unter die Haut, sondern berührte auch mein Herz und meine Seele als Mensch.“

„Der Anzug und diese Krawatte stehen Ihnen ausgezeichnet!“

5. Was ändern Sie an Ihrem Leben, wenn Sie morgen eine lebenslange Rente in Höhe von 7.500 Euro gewinnen?

Mit einem Teil des Geldes würde ich eine Stiftung ins Leben rufen, die mittellose Künstler/innen unterstützt, die sonst ihre tollen Ideen nicht umsetzen könnten.

6. Welche Schauspielerin soll Sie in einer Verfilmung Ihres Lebens spielen?

Schauspielerinnen à la Maria Kwiatkowsky. Weil sie auch ein interessanter „Tomboy“ sein könnten (der ich als Kind war).

7. Von wem möchten Sie gerne einmal interviewt werden und warum?

Von Alfred Biolek – oder von Rosa von Praunheim – oder von Maren Kroymann, weil sie nachvollziehen können, wie „es“ sich anfühlt, wenn man das Gefühl hat, man ist – so wie man ist – die einzige Person im ganzen Weltall. Am besten nicht irgendwo sitzend, sondern an Orten, die mir wichtig sind.

8. Was wollen Sie als Neunzigjährige unbedingt immer wieder erzählen können?

Wie schön es ist, gute Freund/innen und eine Familie zu haben, auf die man sich verlassen kann – und den Menschen der Jetzt-Zeit dann erzählen können, wie es „damals“ in den 2000er-Jahren und davor so war…, in der Hoffnung, dass mehr Menschen frei von und über sich erzählen können, ohne Angst haben zu müssen, deswegen verfolgt zu werden.

9. Welcher Text soll einmal auf Ihrem Grabstein stehen?

„Hier stehe ich an den Marken meiner Tage“ ist leider schon an Marlene Dietrich vergeben. Eher sollte auf meinem Stein etwas drauf sein, das Menschen mit moderner Technik anzapfen können – z.B. einen Anschluss für USB-Sticks oder irgend etwas, mit dem sich Informationen abspielen lassen. Bilder aus meinem Leben, der Soundtrack meines Lebens, damit Nachkommende einen Eindruck von mir und meiner Zeit bekommen, ähnlich der Worte meines großen Vorbildes, der Komponistin Ethel Smyth (1858-1944): „Der genaue Wert meiner Musik wird wahrscheinlich erst dann erkannt werden, wenn nichts von mir übriggeblieben ist als geschlechtslose Punkte und Striche auf liniertem Papier […] Wenn das kümmerliche Rinnsal eines persönlichen Schicksals mit dem Strom menschlicher Erfahrungen davongetragen wird; wenn auch nur ein Quäntchen von alledem ins Werk eines Künstlers einfließt, lohnte es sich, dieses Werk verfasst zu haben. Und sollten andere jetzt oder nach meinem Tod nur ein schwaches Echo eines solchen Geistes in meiner Musik erfassen, dann ist alles gut, und mehr als gut.“

10. Was tun Sie, um weiterhin einzigartig zu bleiben?

So bleiben, wie ich bin.

Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von Susanne Wosnitzka

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Noch mehr Einzigartige gibt es hier.

Gibt es Sie nur einmal? Besitzen Sie eine einzigartige Kombination aus Talenten, Erfahrungen, Wissen und Können? Haben Sie Ihren eigenen Stil – beim Leben, beim Arbeiten und beim Weltverändern?

Dann sind Sie einzigartig!

Laden Sie sich den einzigartigen Fragebogen herunter, füllen Sie ihn aus und schicken Sie ihn zusammen mit Ihrem Foto an einzigartig(at)kommboutique.com. Sobald er hier veröffentlicht wurde, erfahren Sie es.

Und wenn Sie andere Einzigartige kennen, leiten Sie den Fragebogen gerne an sie weiter.

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