6 Typen, die dich zum Wahnsinn treiben können

Gepostet von am 11 Mai 2017

6 Typen, die dich zum Wahnsinn treiben können

 

 

6 Typen, die dich zum Wahnsinn treiben können

Wenn du viele Ideen hast

 

 

„Ich hab eine Idee!“

 

Dieser Satz löst bei Menschen die unterschiedlichsten Reaktionen hervor. Und die meisten dieser Reaktionen sind nicht unbedingt positiv. Wer dennoch Dinge besser, anders, neu machen will, muss dafür einige Hindernisse umschiffen und Einwände beantworten. Das ist anstrengend, kostet Zeit und kann sehr, sehr frustrierend sein.

 

Es sind immer ähnliche Typen, die uns begegnen. Schau mal, ob du diese 6 Typen kennst und ergänze gerne einen siebten oder achten oder neunten.

 

Und: damit du als Neudenker und Neumacher schneller zum Ziel kommst, gibt es zu den einzelnen Typen Entzauberungsformeln. Probiere sie aus!

 

6 Typen, die dich zum Wahnsinn treiben

 

Die Schwätzerin / Der Schwätzer

Diese Artgenossen kennen jeden Klatsch und Tratsch und sind nicht selten die Urheber von Gerüchten. Sie sind fabelhaft im Herausfinden von vertraulichen Informationen und noch fabelhafter im Zusammensetzen derselben zu völlig abstrusen Geschichten. Sie wissen schon ganz früh, dass jemand einen Auftrag versaut, ein Projekt als erfolglos abgeschrieben wird – oder eine Idee zum Scheitern verurteilt ist. Und können dann sagen, dass sie es ja gleich gesagt haben! Fragt man sie selbst, welche Lösung sie haben, lenken sie ab. Denn sie haben keine! Häufig trifft man diese Menschen in politischen Talkshows oder in Meetings mit der Geschäftsführung. In beiden Fällen geht’s nicht um Ergebnisse, sondern um die Darbietung.

 

Entzauberungsformel: „Du kennst doch viele Leute und bist nah dran. Kannst du mal herausfinden, ob irgendjemand schon daran arbeitet? Aber bitte: streng vertraulich behandeln.“

Im besten Fall findest du durch ihn/sie Verbündete, die deine Idee unterstützen.

 

Die Gönnerin / Der Gönner

Sie lehnen Ideen nicht grundsätzlich ab, versuchen aber, ihnen ihren Stempel aufzudrücken. Zum Beispiel durch Ratschläge, die gut klingen, in Wirklichkeit aber Grenzen aufzeigen. Häufig findet man diese Exemplare direkt vor der Nase, nämlich als Chef oder Chefin. Und die wollen immer eines: selbst nicht zu kurz kommen. Selbst wenn sie dir Unterstützung zusagen, liefern sie diese nicht unbedingt. Weder halten sie dir den Rücken frei, noch erscheinen sie bei Besprechungen – und schon gar nicht wollen sie dabei sein, wenn du Beifall für deine Ideen bekommst. Öffentlich zu zeigen, dass sie nicht selbst die Idee hatten, sondern „nur“ ein Teammitglied, liegt ihnen fern. Sie wollen einfach keine anderen Götter neben sich dulden. Kurzum: Sie sind in Wahrheit Nicht-Gönner!

 

Entzauberungsformel: „Ich danke meinem Chef / meiner Chefin, dass er / sie mir so viel Vertrauen geschenkt hat und mich einfach hat machen lassen.“

Am besten anwenden, wenn du eine Auszeichnung für deine Idee entgegennimmst. Und dabei übertrieben lange lächeln.

 

Die Hüterin / Der Hüter

Sie nehmen die Aufgabe, alles so zu belassen, wie es ist, sehr ernst. Denn schließlich ist das sehr bequem für sie. Wenn sich etwas ändert, folgt ein Rattenschwanz, der damit beginnt, dass sie womöglich an einen anderen Schreibtisch ziehen müssen und damit endet, dass sie zu Hause nicht mehr ihre Lieblingsserie im Fernsehen schauen können. Sie finden Argumente gegen alles, zur Not im Grundgesetz. Dahinter steckt eines: Angst. Risiken sehen sie als Gefahr, nicht als Chance. Sie haben schlaflose Nächte, wenn sie für etwas den Kopf hinhalten müssen, das sie nicht gut finden. Oder ihren mühsam erarbeiteten Zeitplan wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen sehen.

 

Entzauberungsformel: „Du kannst dich gerne um deine eigenen Aufgaben kümmern. Wir schaffen das auch so.“

Rechne damit, dass Hüter immer wieder vorbeischauen und doch irgendwie mitmachen wollen.

 

Die Spötterin / Der Spötter:

Wenn jemand im Meeting keine Regung zeigt – bis auf das minimale Anheben der rechten Augenbraue – haben wir es vermutlich mit einem Spötter zu tun. Sie haben alles schon erlebt, alles schon gemacht und Pferde kotzen sehen. Fragt man sie direkt nach ihrer Meinung, lassen sie sich zu einem „interessant“ herab. Weder argumentieren sie leidenschaftlich dagegen, noch bieten sie ihre Unterstützung an. Falls etwas im Projekt in ihren Aufgabenbereich fällt, delegieren sie es und legen nicht allzu viel Wert auf eine pünktliche und detaillierte Lieferung. Denn: sie wissen ja eh, dass es schief geht und beobachten lieber genüsslich wie man scheitert. Dann sagen sie: „Mich hat ja keiner gefragt.“

 

Entzauberungsformel: „Bevor du später sagst, dich hätte ja keiner gefragt, frage ich dich gleich am Anfang: Was soll ich vermeiden?“

Entweder du kriegst wirklich eine Hilfestellung oder die Person entscheidet sich, auszusteigen. Beides kann dir helfen.

 

Die Indirekte / Der Indirekte

Müsste, sollte, hätte, könnte, würde – das sind ihre Lieblingswörter. „Ein Leben im Konjunktiv ist besser als ein schlechtes Leben“ , könnte ihr Motto sein. Selbst was anzupacken und umzusetzen gehört nicht zu ihrem Masterplan. Sie bleiben lieber unter ihren Möglichkeiten, denn sonst gäbe es nichts zu jammern. Und am liebsten haben sie es, wenn andere auch unter ihren Möglichkeiten bleiben. Es ist doch so kuschelig, wenn alle gemeinsam nichts voranbringen. Menschen, die im Indikativ oder womöglich im Imperativ mit ihnen sprechen, mögen sie übrigens nicht.

 

Entzauberungsformel: „Dürfte ich dich von diesem Projekt ausschließen?“

Noch weniger als aktiv etwas zu tun, mögen sie es nämlich, wenn sie bei etwas nicht dabei sein dürfen.

 

Die Jüngerin / Der Jünger

Sie wollen zum Team gehören, vor allem, wenn es Erfolg hat. Im besten Fall spenden sie Applaus und teilen ein paar Dinge auf Facebook. Im schlechtesten steigen sie nach dem ersten Meeting aus. Sie kommen eh meist nur dann, wenn der Kumpel oder die beste Freundin mit dabei sind. Wenn sie merken, dass es nicht so einfach ist, wie es sich am Anfang anhörte, schützen sie Müdigkeit oder Krankheit vor. Beides ist übrigens wie weggeblasen, wenn das Endergebnis eine Wucht ist. Dann sind sie die Ersten die mit dir ein Selfie machen wollen und Hashtags wie #bestteamever verwenden.

 

Entzauberungsformel: „Willst du ins Fernsehen?“

Fans zu haben, schadet nicht, und es findet sich auch für sie eine Aufgabe.

 

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind leider nicht zu vermeiden

bemerkt

deine Kommplizin Gaby Feile

 

PS: Meist sind die Typen übrigens nicht „reinrassig“. Und manchmal erkennen wir uns selbst in ihnen, gell?

 

Über die Kommplizin:

Gaby Feile mag erstmal alle Menschen, auch die nervigen. Am liebsten arbeitet sie aber mit Neudenkern & Neumachern – mit hohem Tempo und sichtbaren Ergebnissen.

Mehr über Gaby Feile

 

Kommplizen-Box für dich

 

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